Amerika-Ausstellung im Übersee-Museum

Büffel Amerika-Ausstellung im Übersee-Museum

Sitting-Bull-Urenkel Ernie LaPointe

Austellungseröffnung mit kritischem Ehrengast

Seit dem 05. November 2016 ist die Welt im Bremer Übersee-Museum wieder komplett. Einen Tag vor dem eigentlichen Beginn der Ausstellung, wurde Amerika feierlich im exklusiven Kreis geladener Gäste eröffnet. Neben Museumsdirektorin Prof. Dr. Wiebke Ahrndt erinnerte auch Senatorin Karolin Linnert daran, dass der amerikanische Doppelkontinent nicht auf die Vereinigten Staaten beschränkt werden dürfe. Die Geschichte ist viel umfassender. Kritische, mahnende und doch sehr eindrucksvolle Worte folgten von Ehrengast und Sitting-Bull-Urenkel Ernie LaPointe.

Die Ausstellung eröffnet mit dem Thema Einwanderung, erzählt Geschichten amerikanischer Bürger in Bremen und nimmt dann ihren Lauf über antike Hochkulturen und Riten, südamerikanische Kunst, Flora und Fauna in Nord und Süd, streift die US-amerikanische Unabhängigkeit, Wirtschaft- und Landwirtschaft und entlässt die Besucher dann wieder in den Rest der Welt.

Declaration of Independence

Nachdruck der Declaration of Independence im Übersee-Museum

Eine Reise um die Welt

Durch seine direkte Lage am Bahnhof ist das Übersee-Museum leicht zu erreichen und gerade mit der neuen Amerika-Ausstellung sicherlich mal wieder einen Besuch wert. Die Konzeption, Planung und Umsetzung von Amerika hat mehr als drei Jahre gedauert und gibt im Ergebnis ein beeindruckendes und stimmiges Bild. Wer also Fernweh hat oder einfach schon viel zu lange nicht mehr im Museum war, kann in Bremen die Welt entecken.

Die neue Amerika-Ausstellung schafft es einen faszinierenden Kontinent voller Gegensätze in all seinen Facetten aufzuarbeiten. Endlos viele Exponate erzählen dabei mitreißend spannende und vielschichtige Geschichten aus einer Welt die nah und doch so fern ist und entführen den Besucher – wenn auch nur für einen kurzen Moment – auf einen ganz anderen Kontinent.

Video: Making-of der Amerika-Ausstellung